Das sind die Geheimtipps für die Karibikküste Kolumbien, Teil 2

Das sind die Geheimtipps für die Karibikküste Kolumbien, Teil 2

Im ersten Teil unserer zweiteiligen Serie über die Pazifikküste des Landes haben wir die Perle Kolumbiens erkundet, waren in einem Schlamm-Vulkan und haben uns in einem Fischerdorf am Meer entspannt. Jetzt geht es weiter mit zahlreichen anderen Geheimtipps, die eine Reise an die Pazifikküste des südamerikanischen Landes zu einem Muss machen. Das gilt nicht nur für eine Urlaubsreise, sondern auch für Backpacker, die ein fremdes Land gerne auf eigene Faust erkunden. Kolumbien bietet dazu jede Menge Möglichkeiten und außergewöhnliche Locations. Eine davon ist der Tayrona-Nationalpark im Norden des Landes.

Die Schönheit der Natur in voller Pracht genießen

Dieser ist ein einziges großes Schutzgebiet. Er erstreckt sich von den Ausläufern der Sierra Nevada de Santa Marta bis an die karibische Küste. Der wunderschöne Park ist bekannt für seine Lagunen, Buchen den faszinierenden Regenwald und dessen unglaubliche Vielfalt an Arten. Inmitten des Parks befindet sich die archäologische Fundstätte der Pueblito-Ruinen. Diese Bauwerke und Terrasse wurden von der Tayrona-Zivilisation erbaut, die dem Park ihren Namen gab. Wer diese außergewöhnliche Schönheit der Natur einmal intensiv genießen möchte, sollte zumindest eine Nacht in einer Hängematte im Tayrona-Nationalpark schlafen.

Das Klima in Kolumbien ist vor allem für europäische Verhältnisse zeitweise sehr belastend. Wer etwas Abkühlung benötigt, sollte sich in die Finca Carpe Diem in Paso del Mango begeben. Diese liegt nur eine Stunde von der Stadt Santa Marta entfernt. Die Umgebung ist wunderschön. Die Zimmer in der Finca sind zwar einfach gehalten, doch das Essen ist ausgezeichnet. Der kalte und klare Fluss bietet genau jene Abkühlung, die man als Hitze-geplagter Reisender sucht. Dieser kommt aus der Sierra Nevada. In der Nähe befindet sich eine Kakao-Farm. Dort kann man auf Wunsch sogar seine eigene Schokolade herstellen. Die Umgebung lädt darüber hinaus zu Wanderungen ein. Wer einmal die mühselige Arbeit in den Farmen Kolumbien am eigenen Leib erleben möchte, kann sich über das Freiwilligen-Netzwerk Help Exchange bewerben und mit anpacken. Kost und Logis sind auf den Farmen gratis.  

Exotische Kulinarik

Wer in Kolumbien unterwegs ist, sollte unbedingt die lokalen Köstlichkeiten probieren. Dazu zählt beispielsweise das Street Food, das auch in Kolumbien besonders beliebt ist. In Ländern mit so einem warmen Klima spielt sich das Leben nun einmal vorwiegend auf der Straße ab. Beliebte Snacks sind frittierte Empanadas, das sind frittierte Teigtaschen. Diese gibt es mit Fleisch und Eiern. Arepas, das sind Maisfladen mit Käse, sind ebenfalls ein Favorit, den man kosten sollte. Die Patatas mit Hackfleischfüllung sind ebenfalls einen Versuch wert. Dafür werden gestampfte Kartoffeln um Hackfleisch zu einer Kugel geformt und frittiert. Dazu serviert man die unterschiedlichsten Dips.

Exotische Kulinarik
Exotische Kulinarik

Mangos isst man in Kolumbien als Stick mit Salz und auf Wunsch mit ein wenig Essig. Die Menüs, die zu Mittag serviert werden, sind sehr günstig und kosten umgerechnet weniger als drei Euro. Als Getränke empfehlen sich frisch gepresste Fruchtsäfte. Schließlich kommen die Früchte frisch vom Baum oder Strauch und werden voll-reif geerntet. Diese Tipps machen den Trip an die Pazifikküste von Kolumbien zu einem großartigen Urlaub, den man sich als Freund Südamerikas nicht entgehen lassen sollte.