Diese seltsamen Tiere finden Sie in Kolumbien

Diese seltsamen Tiere finden Sie in Kolumbien

Kolumbien erstaunt nicht nur mit einer einzigartigen Fauna, sondern auch mit einer großartigen Tierwelt. Diese vor Ort kennenzulernen, zählt zu den schönsten Erlebnissen einer Rundreise durch das südamerikanische Land. Es bietet jene Diversität, die die unterschiedlichsten Tiere benötigen, um sich einen Lebensraum zu schaffen.

Kolumbien ist auch die Heimat des Exotischen und Unheimlichen, wenn man an die Tierwelt denkt. Die folgenden Beispiele demonstrieren, wie sehr sich Tiere den geänderten Lebensumständen anpassen können, um langfristig zu überleben. Kolumbien beweist, dass es viele seltsam aussehende Tiere gibt, die sich nach wie vor auf unserem Planeten tummeln und die einer breiten Masse an Tierliebhabern nicht so geläufig sind.

Das lebende Nationalsymbol

Das beginnt bereits mit dem kolumbianischen Nationalsymbol, dem Andenkondor. Dieser hat weder am Kopf, noch am Hals Federn und ist daher nicht allzu attraktiv. Dieser schwarze, etwas seltsam aussehende Geier trägt zudem noch eine weiße Halskrause aus Federn. Kopf und Hals sind rot gefärbt. Wenn er sich ärgert, wird das Rot noch intensiver und lässt den großen Vogel noch bedrohlicher wirken. Seine Flügelspannweite beträgt immerhin mehr als drei Meter. Man kann den Andenkondor hoch in der Andenregion von Kolumbien in der freien Natur bewundern.

Das lebende Nationalsymbol
Das lebende Nationalsymbol

Weniger freundlich ist da schon der goldene Giftfrosch. Diese lebt im Regenwald und sieht harmlos aus. Doch das Toxin, das er unter der Haut trägt, ist bei jeder Berührung tödlich. Das einzige Lebewesen, das gegen sein Gift immun ist, ist der Frosch selbst. Indigene Völker extrahieren das seltene Gift, um ihre Pfeile für die Jagd damit zu tränken. Dieses bleibt zwei Jahre lang wirksam. Wer ihn live sehen möchte, sollte sich in die pazifischen Küstenregenwälder begeben.

Die rosa Delfine des Amazonas

Boto ist der Name des sogenannten rosa Delfins, auch als Amazonas Fluss Delfin bekannt. Ihre abstrakte Färbung macht sie zum Mittelpunkt zahlreicher Legenden. So erzählt man sich in Kolumbien, dass man nach einem direkten Blickkontakt mit einem Boto lebenslang von Alpträumen verfolgt wird. Die Tiere werden mit einer dunkelgrauen Haut geboren, erst im Erwachsenenalter beginnt sich die Haut durch eine wiederholte Hautabschürfung rosa zu färben. Sehen kann man die Delfine, wenn man sich entlang des Amazonas bewegt.

Ein Fisch wie aus einer anderen Zeit

Der Pirarucu ist so etwas, wie ein Dinosaurier eines Fischers. Er wird drei Meter lang und wiegt rund 220 Kilogramm. Der Gigant hat einen merkwürdig geformten Körper. Vorne ist er lang und schmal, hinten flach mit einem runden Schwanz am Ende. Mit seiner knochigen Zunge zerquetscht er seine Beute, denn es handelt sich bei ihm um einen Fleischfresser. Sein Lebensraum ist sehr unzugänglich, daher sollte man sich mit einem Führer auf eine Tour begeben, um ihn zu finden.

Zum Abschluss stellen wir noch einen Bären mit Brille vor. Der Brillenbär ist auch als Andenbär bekannt. Er ist zugleich die letzte Bären-Art des gesamten südamerikanischen Kontinents. Der Fleischfresser hat eine einzigartige hellbraune oder rötliche Färbung über dem Gesicht und der Brust. Er lebt in den Wolkenwäldern der Anden. Sein Lebensraum ist vielfältig. Er kann sowohl im Wald, als auch in Gestrüpp-Wüsten und Graslandschaften überleben. Diese einzigartigen Tiere beweisen die enorme Vielfalt der Tierwelt Kolumbiens. Diese ist eine genaue Betrachtung wert.